Montag, 19. Mai 2003
Elmenhorster holen den letzten Wanderpokal
Elmenhorst (OZ) Die Elmenhorster Ortswehr richtete am Sonnabend den letzten Amtsfeuerwehrtag von Kronskamp auf dem Elmenhorster Reitplatz aus. Alle vier Wehren des Amtes gaben sich die Ehre, um im sportlichen Wettstreit ihr Können bei den Disziplinen Löschangriff nass, drei B-Schläuche und vier C-Schläuche kuppeln, beim Angriff mit fünf B-Schläuchen, in den Leinenverbindungen sowie schnellster Truppmann unter Beweis zu stellen.
Die Jugendwehren von Abtshagen, Elmenhorst und Zarrendorf beantworteten vor ihrer eigentlichen Übung zunächst einen umfangreichen Wissenstest, der ihr feuerwehrtechnisches Können überprüfte. Fragen wie „Wer darf einschreiten, wenn sich Kinder im Brandschutz falsch verhalten?“ oder „Welche Länge hat ein D-Druckschlauch?“ mussten gelöst werden. Der Nachwuchs der drei Jugendwehren kreuzte mit Feuereifer die richtigen Antworten an.
Die Jungen wurden praktisch in der Disziplin Stiche und Bunde, im Nordvorpommern-Pokallauf sowie in der neun mal 50 Meter-Bahn gefordert.
Bei den Männern ging als erste die Papenhagener Wehr in den Wettkampf. Und unter den wachsamen Augen des Wehrführers Ike lief alles wie am Schnürchen. Trotzdem blieb der Wehr am Ende aber nur der undankbare vierte Platz.
Souverän und mit Heimvorteil holten die Elmenhorster Kameraden den Kronskamper Wanderpokal zum letzten Mal vor den Zarrendorfern und Abtshägern in ihre eigenen Reihen. Bei den Jugendwehren bildeten die Elmenhorster allerdings das Schlusslicht nach Abtshagen auf dem zweiten und Zarrendorf auf dem ersten Platz.
Zukünftig werden alle Amtswehren mit mehr Konkurrenz in ihren neuen Gebietskörperschaften rechnen müssen. Papenhagen tummelt sich dann auf Amtsfeuerwehrtagen mit den beiden Richtenberger, Altenhagener, Velgaster und Franzburger Wehren im Wettstreit. Dagegen müssen sich Elmenhorst und Abtshagen mit den Miltzower Feuerwehren behagen. Die Zarrendorfer werden die zehn Nieparser Feuerwehren um eine vermehren und sich mit den starken Konkurrenten auseinandersetzen.
Autor: BIRGITT SCHNIPPEN Quelle: www.ostsee-zeitung.de