Dienstag, 21. Juni 2005
Fleißiges Training hat sich gelohnt
Beim Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren waren die Neuendorfer, aber auch die Abtshäger und Zarrendorfer erfolgreich.
Abtshagen Glücklich und voller Stolz auf ihre Leistung kehrten am Sonntag die kleinen Kameraden der Abtshäger Jugendfeuerwehr vom nordvorpommerschen Kreisausscheid in Markgrafenheide an ihren Abtshäger Standort zurück. Jugendwart Horst Richard Schmidt lobte die Truppe in den höchsten Tönen: „Solch eine Mannschaft habe ich bis jetzt noch niemals betreut. So ein gutes Klima, solch eine Freundschaft und Harmonie, einfach sagenhaft. Und der sechste Platz beim Jugendkreisausscheid bei 17 angetretenen Teams, einfach klasse."
Im Gespräch mit Alessandra, einer jungen Kameradin, erzählt sie über ihre Erlebnisse. „Wir sind jeden Morgen früh aufgestanden und sehr spät ins Bett gegangen. Das Lager mit den insgesamt um die 300 Jugendlichen hat voll gefetzt. Die Stimmung war immer super und die Teams verstanden sich prima untereinander." Horst Richard Schmidt mischt sich in das Gespräch ein und berichtet von den strengen Bewertungsmaßstäben der Jury. „Wir können nicht immer die besten sein, das ist klar. Und so sind wir sehr stolz auf unseren Platz, zumal wir sowohl beim Pokallauf als auch beim internationalen Wettbewerb jeweils den sechsten Rang erliefen."
Die Zarrendorfer Jugendwehr räumte dagegen beim Pokal den ersten Platz ab, aber belegte beim Internationalen den achten hinter den Abtshäger. Ganz stark auch in diesem Jahr waren die Tribseeser vor Neuendorf und Richtenberg in dieser Disziplin. Beim Pokallauf belegten die Neuendorfer vor den Tribseesern den zweiten und dritten Platz. „Die Neuendorfer Jugendlichen im Alter von elf bis 15 Jahren, dabei drei Mädchen, haben in der heißen Phase vor dem Ausscheid mehrmals in der Woche trainiert“, berichtet Torsten Möller, einer der vier Trainer. So klappte es gut mit den Stichen und Bunden, dem Schläucherollen und auch mit dem Geben und Ausführen von Befehlen. Die Neuendorfer werden den Kreis bei den Landesmeisterschaften vertreten. „Man kann sagen, auch in diesem Jahr erreichten die Nachwuchskameraden aus dem Grimmener Altkreis ein erstaunliches Ergebnis", resümiert Horst Richard. Alessandra mischt sich mit einem Mal wieder ins Gespräch und bemerkt: „Das Tollste an Markgrafenheide ist die Superversorgung, die Quartiere und die nahe Ostsee. Sie wirkte trotz der 13 Grad Wassertemperatur gar nicht kalt.“
Autor: BIRGIT SCHNIBBEN und ARNO PFEIFER Quelle: www.ostsee-zeitung.de